In eigener Sache!
 

Wir haben Ende 2008 unsere bisherige Tierschutz-arbeit in Ungarn beendet. Unsere Pläne und Ziele gingen über die Rettung der Hunde aus dem Illatos hinaus, wir wollten auch etwas vor Ort aufbauen und bewirken. Der Aufbau einer Station für die Hunde aus dem Illatos und für die Hunde der Stiftung war uns auch auf längere Sicht nicht möglich, ebenso wenig der Anschluss an ein ungarisches Tierheim. Unser Geld sollte komplett in den Tierschutz fließen und nicht dauerhaft in eine privat geführte Quarantänestation. Der finanzielle Kostendruck für die Unterbringung dort hat uns überdies mehr und mehr in die Knie gezwungen. Projekte über die Rettung der Hunde hinaus waren uns dadurch nicht möglich.
Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht.

Beinahe 300 Hunden konnten wir die Chance auf ein sicheres Leben in Deutschland ermöglichen. Unser herzlicher Dank gilt Gabriella und Niki, allen Mitgliedern, Paten, Spendern und Helfern, sowie allen Pflegestellen und Tierschutzorganisationen ohne die wir dies alles nicht geschafft hätten.

Wir bleiben als Verein bestehen und werden weiterhin Hunden in Not helfen, egal, ob diesseits oder jenseits der Grenzen. Als zukünftige Projekte wollen wir bedürftige Tierheime unterstützen, den Nothunden dort helfen und vorrangig Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Aktuell unterstützen wir das Tierheim Jelenia Góra in Polen.

Entsprechend haben wir eine Satzungs- und Namensänderung vorgenommen. Unser Verein hat sich also nicht aufgelöst, er besteht nur unter anderem Namen und dem lediglich in einem Absatz abgeänderten Satzungstext weiter. Unser jetziger Name ist:
                        

"Hundefreunde - Ich will leben! e.V."
                  

Diese Homepage bleibt als eine Art Archiv bestehen, sie wird nicht mehr aktualisiert!
                 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

                
Durch Anklicken des Banners unten gelangen Sie zur neuen Homepage. Dort können Sie sich über unsere weitere Tierschutzarbeit informieren.

                      

                   

                                                                                                                            

    

"Ich kann nicht alle Tiere dieser Welt retten,

aber für dieses eine Tier ist es die ganze Welt."

 

     

 

                                                                                                                            

 

Jedes Lebewesen zählt!

Der Seestern

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlangging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf.

Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben.

"Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier", erwiderte der Alte. "Was macht es also für einen Unterschied, wenn du dich abmühst?"

Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen.

Dann meinte er: 

"Für diesen macht es einen Unterschied!"

(Verfasser unbekannt)


Es gibt traurigerweise in vielen Ländern Tötungsstationen für herrenlose und nicht gewollte Hunde. Die Zustände dort sind oftmals unbeschreiblich, und das Leid der Tiere ist riesengroß.

Vor Ort muss sich einiges ändern, und die Hauptarbeit der Tierschützer liegt dort. Eine Umwandlung der Tötungsstationen in Tierheime ohne Fristen für die Tiere wird angestrebt, was sich in der Auseinandersetzung mit den örtlichen Behörden als fast unmöglich erweist. Quarantänestationen müssen weiter ausgebaut werden. Die Bevölkerung muss aufgeklärt und die hohe Population an streunenden Hunden durch Kastrationen eingedämmt werden.

Eine Rettung für die Hunde, die derzeit noch unter diesen schrecklichen Umständen leiden müssen, ist nur möglich, wenn sich Menschen finden, die diese armen Geschöpfe dauerhaft bei sich aufnehmen möchten.

Wir hatten es uns zur Aufgabe gemacht, gefährdete Hunde aus der Tötungsstation Illatosut in Budapest zu retten.

Diese Station wird von einem Tierarzt geleitet, der mit etlichen Tierschützern vor Ort zusammenarbeitet und versucht, das Leben der eingelieferten Hunde zu erhalten. So werden die Hunde von ihm geimpft und im Krankheitsfall medizinisch versorgt. Darüberhinaus unterstützt er die Vermittlung der Tiere.

Für eingefangene Hunde gilt eine 14-tägige Frist, in der die Hunde auf jeden Fall verwahrt werden müssen. In dieser Zeit hat der Besitzer die Chance, seinen Hund dort abzuholen. Danach stehen die Hunde zur Vermittlung frei. Für abgegebene Hunde gibt es keine Wartefrist.

Leider können nicht alle Hunde vor dem Tod bewahrt werden. Sobald die Station überfüllt ist und sich nicht genügend Vermittlungsplätze finden lassen, ist der Stationsleiter per Gesetz gezwungen, überschüssige Tiere einzuschläfern. Dies trifft dann in der Regel diejenigen, deren Frist schon lange abgelaufen ist und Hunde, die alt sind. Darüberhinaus sind auch solche stark gefährdet, die sich nicht "kooperativ" zeigen (meistens aus Angst). Einige haben aufgrund ihres Aussehens in Ungarn kaum Vermittlungschancen. Hierunter fallen oftmals große und schwarze Hunde.

                  

Dies waren unsere Zukunftspläne: Unsere Ziele

Wenn für Sie der Tierschutz nicht an einer Grenze aufhört, dann blättern Sie bitte weiter, und informieren Sie sich über unsere Arbeit und die Hunde, die so dringend auf Ihre Hilfe warten!


               
   
         
        
aktualisiert im Mai 2009   

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